Eine ehemalige Sommeralpe wurde zur Wohlfühl-Oase
Schon immer besuchten Wanderer diese von 1130 bis 1250 Meter hoch gelegene romantische Idylle zwischen Himmel und Erde. Der Bergwald öffnet sich zu einem Plateau mit frischen Bergwiesen. Weit reicht der Blick auf die Tannheimer Berge und das Ammergebirge. Fasziniert von dem Panorama bleibt das Auge an dem Falkenstein, Deutschlands höchstgelegene Burgruine, hängen. Dem Märchenkönig Ludwig II. muss 1883 dieser Eindruck auch gefallen haben, denn auf dem Falkenstein sollte neben Neuschwanstein noch eine weitere „Ritterburg“ entstehen. Daraus wurde aber nichts mehr.Dafür erwarb Alois Gött 1913 das Grundstück, betrieb zunächst mit Sohn Alfred eine Sommeralpe mit Vieh, bevor 1929 eine neue Alphütte mit Gaststätte und Pension entstand. Der Andrang der Gäste wurde immer größer, so wurde die Landwirtschaft von Muck, die Tochter von Alfred Gött, und ihrem Ehemann Toni Schlachter aufgegeben und das Anwesen laufend an- und umgebaut.
1988 investierte die Familie Schlachter in Kauf und Umbau des Burghotels auf dem Falkenstein unter der Devise: „Zwei Häuser – ein Erlebnis“. Die jüngste Tochter Barbara und ihr Mann Bernhard Ebert gestalteten die Schlossanger Alp zu einem Hotel im reizvollen Allgäuer Landhausstil mit einem großzügigen Wellness-Bereich um und schufen eine absolute „Wohlfühl-Oase“.
Barbara Schlachter-Ebert, Mitglied bei den „Jeunes Restaurateurs d´Europe“ und Erfahrungen aus dem Gourmetrestaurant Bareiss und Winklers Tantris, tischt saisonfrisch kulinarische Überraschungen auf: kaltgeräucherter Butterfisch, Tomatenrisotto mit gebackenem Ruccola, gefülltes Stubenkükenkotelette mit Pfifferlingfarce auf jungen Wirsing und ein Vanilletöpfchen mit Kirschragout. Dafür lohnt der steilste Anstieg.
