Mekka der Romantiker
Still und beschaulich geht es zu im Naturpark Frankenhöhe mit seinen Wäldern, Feldern und Auen und den mittelalterlichen Kleinoden, die wie in die Landschaft gestreut wirken.Ein Teil der Romantischen Straße verläuft durch die Region Westfranken. Wie Perlen auf einer kostbaren Kette reihen sich die Sehenswürdigkeiten dieser Ferienstraße aneinander - Romantik, Gitik, Barock oder Rokoko: Die Reise führt durch ein ganzes Jahrtausend deutscher Baukunst. Kirchen und Klöster, Burgen und Schlösser, trutzige Stadtmauern und anmutige Marktplätze erinnern daran, wie frühere Generation gelebt haben.
Man kann stundenlang durch Rothenburg schlendern. Immer wieder entdeckt man im Gewirr von Gassen, Plätzen, Wehrgängen und malerischen Hinterhöfen interessante Details aus der Romantik des Mittelalters. So haben früher viele Städte in Deutschland ausgesehen.
Fränkisches Vergissmeinnicht, so nennt sich Feuchtwangen gern, ein passender Name für eine Stadt, die es schwer hat, sich zwischen den romantischen Juwelen Rothenburg und Dinkelsbühl ins rechte Licht zu rücken. Dabei hat auch dieses Städtchen viel Romantisches wie der stimmungsvolle Kreuzgang im ehemaligen Klostermünster.
Dinkelsbühl, die einstige Freie Reichsstadt, hat seinen Namen von dem "Bühl", auf dem Dinkel angebaut wurde. Jedes Jahr im Juli lassen die Dinkelsbühler mit der Aufführung der "Kinderzeche" den Dreißigjährigen Krieg wieder lebendig werden.
Bevor Ansbach 1806 bayerisch wurde, war es die Residenzstadt der Hohenzollern. Großes Interesse finden die "Ansbacher Rokoko-Festspiele", ganz im Stil des "wilden Markgrafen", mit vollem Namen Markgraf Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach.
