RegionUlm und Umgebung

von Ulm in alle Welt

Maßgeblich beteiligt am Wohlstand des mittelalterlichen Stadtstaats Ulm waren vor allem die Handwerker und Kaufleute. Es war die Zeit der Zünfte. Die günstige Lage der Stadt an den Fernhandelsstraßen und dem Schifffahrtsweg der Donau machte Ulm zum wichtigsten Stapel- und Handelsplatz in Süddeutschland für Korn, Eisen, Salz, Wein Tuch und Spezereien.

Ulms Weber begründeten mit der Qualität ihrer Leinwand Ulms Ruf als Textilstadt. Im 13. Jahrhundert kamen Woll- und Lodenstoffe dazu, im 14. Jahrhundert die Barchentweberei, die 250 Jahre lang eine Monopolstellung in Europa hatte. Bis ins 18. Jahrhundert waren die "Ulmer Schachteln" das einzige brauchbare Transportmittel auf der Donau. Der große Kaiserzug mit Maria Theresia fuhr auf Ihnen nach Wien und die legendären Schwabenzüge wurden mit diesen Schiffen durchgeführt.

Rund um Ulm, besonders im "Ulmer Winkel" finden sich viele Herrensitze wohlhabender Patrizier und Kaufleute aus Ulm. 1859 wurde Ulm zu einer "Festung ersten Ranges" ausgebaut. Ulm wurde Garnisonsstadt. Ein Relikt aus dieser Zeit ist Neu-Ulm.
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