OrtNeu-Ulm

Seit 1869 Stadt.

Nach den Napoleonischen Kriegen schaffte der Pariser Staatsvertrag vom 28.Februar 1810, der die Grenze zwischen den Königsreichen Bayern und Württemberg bei Ulm auf die Mitte der Donau festlegte, die politische Grundlage für die Entstehung von Neu-Ulm.

Die kleine Gemeinde war zu Beginn eine mehr oder weniger zufällige Ansiedlung von Gärten, Höfen, Wirtshäusern, einem Grenzposten und einer Zollstation sowie dem Dorf Offenhausen, auf ursprünglich Ulmer Gebiet. 1814 tauchte der Name "Neu-Ulm" erstmals in den Akten auf. Mit dem Ausbau von Ulm zur Bundesfestung wurde Neu-Ulm Garnisonsstadt.

Wahrzeichen der Stadt ist der Wasserturm im Glacis-Park. Sehenswert ist die St. Johann-Baptist-Kirche.


Der Vorort Finningen war schon zur Römerzeit wegen der Lage von strategischer Bedeutung. Auch heute noch zeichnet Finningen seine Lage aus. Ländlich, aber doch stadtnah - so läßt sich seine Qualität beschreiben. Weit über die Ortsgrenzen bekannt ist der Finninger Kirchberg mit der Zwiebelturmkirche St. Mammas und dem Pfarrstadel.
E
ntlang der Straße nach Reutti bestanden zu Beginn des 19. Jh.. als Neu-Ulm sich zu entwickeln begann, bereits die sogenannten Riedhöfe. Obwohl sie nie eine selbständige Gemeinde bildeten, nahmen die Höfe 1894 den Namen des 1255 erstmals urkundlich genannten und vergangenen Ortes Schwaighofen an.

Rezept aus Köstliches Deutschland
Leckere und interessante Rezepte vom kulinarischen Reiseführer.
Impression der Region
//