OrtLauingen

Von den Staufern zu den Bayern

Als Residenzstadt, die durch Handel und Handwerk zu großem Wohlstand gekommen war, spielte sie eine wichtige Rolle in der Reformation und während des Dreißgjährigen Krieges. Danach erhielt sie das heutige Gesicht mit wunderschönen Giebeln an der Hauptstraße, mit engen Gassen und malerischen Winkeln.

Vor einem der schönsten klassizistischen Rathäuser Bayerns findet sich das Denkmal Lauingens berühmtesten Sohnes: Albertus Magnus der Große. Er war Dominikanermönch, Bischof von Regensburg, päpstlicher Legat und Kreuzzugprediger. Albertus war einer der großen theologischen Lehrer und Naturwissenschaftler des Mittelalters in den Fächern Medizin, Biologie, Chemie, Physik, Astronomie und Geografie. Daher stammt sein Ehrenname "Doctor Universalis". Einer seiner ersten Schüler an der theologischen Fakultät in Paris war Thomas von Aquin.
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