Im Zeichen derer von Zollern
Hechingen wurde als alemannisches Dorf westlich der heutigen Stadt gegründet. Der alemannischen Landnahme war im 2./3. Jahrhundert die römische Besiedlung vorangegangen, die im Freilichtmuseum Hechingen-Stein dokumentiert ist.Die Ersterwähnung Hechingens findet sich in einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen aus dem Jahre 786. Für das Jahr 1061 ist schließlich das Herrschergeschlecht erstmals belegt, das den Raum Hechingen bis in das 20. Jahrhundert hinein regiert und geprägt hat: die (Hohen-)Zollern. 1192 wurde Graf Friedrich III. von Zollern durch Einheirat mit dem Burggrafenamt in Nürnberg belehnt. Aus der von seinem Sohn Konrad weitergeführten Linie gingen die Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, die preußischen Herzöge und Könige und deutschen Kaiser hervor.
Das heutige Schloss, vorwiegend im romantischen neugotischen Stil mit zahlreichen Türmen und Bastionen, entstand ab 1850 und wird von einer mächtigen Festungsanlage umgeben.
Die Villa Eugenia in der Oberstadt, 1775 erbaut, wird von einem herrlichen englischen Garten umgeben. Sie war Wohnsitz der letzten Fürsten der Linie Hohenzollern-Hechingen.
