Die längste Burg Europas
Burghausen war die Zweitresidenz der reichen Herzöge in Landshut. Seit 1253 baute man an der 1000 Meter langen Burg. Immer höher wurden die Mauern gezogen, immer neue Schanzen, Gräben und Tore wurden als Bollwerke gegen die Türken errichtet.Den Mittelpunkt der Oberstadt, der Burg, bildet der Uhrturm aus dem 16. Jahrhundert. Ein 27 Meter tiefer Graben ternnt die Hauptburg. Hier gibt es alles, was zu einer Burg gehört: Wehrgänge, Aussichtstürme und sogar einen Turnierplatz: die Spielwiese der Eisernen Ritter.
Die aufstrebende Stadt war der Umschlagplatz für kostbares Salz, das laut Dekret des Herzogs bis Burghausen zu flößen war, ehe es auf der Achse über Land gekarrt werden durfte. Burghausen galt als die "Fugger-Stadt" Südbayerns.Der Stadtplatz mit dem Ensemble bürgerlicher Baukunst erinnert an den Reichtum der Salzhandels-Stadt.
