OrtAichach

Sitz der Wittelsbacher

Aichach kann auf eine bald 1000-jährige Geschichte zurückblicken. In der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts (vor 1078) wird die Kirche von Aichach erstmals in einer chronikalischen Notiz des Klosters St. Ulrich und Afra in Augsburg genannt. Die Ansiedlung ist sicher älter.

1115 nennt sich Otto, einer der Grafen von Scheyern, nach Wittelsbach, der im Stadtgebiet gelegenen Stammburg des jahrhundertelang regierenden bayerischen Herrscherhauses der Wittelsbacher. Wenig später erscheint Otto von Wittelsbach als Pfalzgraf von Bayern und damit als Herr über die königlichen Güter im Aichacher Raum und als oberster Richter in Bayern.

In der Altstadt sind das Obere Tor, Rathaus, Spital und das Untere Tor sehenswert.

Das Wasserschloss im Aichacher Stadtteil Unterwittelsbach hat eine lange Vergangenheit. Viele Jahre war das Jagdschloss, das einst Herzog Max in Bayern gehörte, für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Sicherlich hätte das auch kaum jemanden gestört, wenn der "Zither-Maxl" nicht eine weltberühmte Tochter gehabt hätte, die im Jahre 1853 ins Rampenlicht der Geschichte trat:
Elisabeth, Kaiserin von Österreich, Königin von Ungarn, die schönste Frau ihrer Zeit.

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Impression der Region
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