Eine Perle der Kuppenalb
Touristisches Zentrum ist Erpfingen. Die nahe Bärenhöhle gehört zu den größten Attraktionen auf der Schwäbischen Alb. Die Nebelhöhle bei Genkingen wurde größtenteils 1920 entdeckt.Die erste sichere Erwähnung findet Erpfingen am 16. November 777 in Form einer Eintragung in das Schenkungsbuch des Klosters Lorsch in lateinischer Sprache. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts waren die Erpfinger zum größten Teil Leibeigene adliger Herren oder reicher Klöster.
Im 30jährigen Krieg wurde ein Großteil des Dorfes verwüstet. Hunger und Pest forderten ihre Opfer unter der Bevölkerung. Das Dorf erholte sich nur sehr langsam. Eine vollkommene Missernte 1818, die eine entsetzliche Hungersnot zur Folge hatte, führte dazu, dass ca. 50 Einwohner Erpfingen verließen und nach Osten wanderten. 1850 bis 1854 wanderten eben so viele nach Amerika aus.
Zwei wichtige Ereignisse für das Dorf können aus dieser Zeit vermerkt werden. 1820 wurde Johann Ludwig Schneller, der Begründer des Syrischen Waisenhauses, in Erpfingen geboren. 1834 entdeckte der Schullehrer Fauth zusammen mit seinem Schüler J. L. Schneller die Karlshöhe.
