Schicksal und Geschichte liegen am Wege
Die Römer sicherten in den Jahren 77/78 n. Chr. den Donauübergang und Straßenkreuzungspunkt mit einem Kastell für 1000 Reiter. Aus diesem entwicklete sich die blühende Handelstadt Guntia. Den Römern folgten die Alemannen. Auch die Habsburger erkannten die verkehrstechnisch günstige Lage und legten im 14. Jahrhundert eine exakt geplante Oberstadt an, die sich rasch entwickelte und als Residenzstadt bald die Orte der Umgebung überflügelte.In der neueren Zeit führte ab 1760 die Poststraße von Wien nach Paris über den Marktplatz. Die Reisenden müssen damals sehr durstig gewesen sein, denn von 43 Häusern waren 19 Gasthöfe mit eigenem Braurecht.
Bei einem Stadtrundgang sollte man nicht versäumen die barocke Frauenkirche zu besichtigen, auch lohnt ein Gang durch die vielen Gassen der Altstadt mit ihren Brunnen und Plätzen.
