Die Stadt des Wasserdoktors
Für das verschlafene Viehbauerndorf Wörishofen war es bestimmt ein Glücksfall, dass Sebastian Kneipp 1855 Neichtvater der Wörisgofener Dominikanerinnen wurde. So betrieb er hier und nicht anderswo seine Wasserkur an sich und anderen. Und das mit einem derartigen Eifer, dass diese weithin bekannt wurde und selbst Majestäten in das damalige Dorf kamen.Die seit dem 19. Jh. beliebte Kneippkur ist eine ganzheitliche Therapie, die neben dem Wasserguss gleichermaßen die Bewegung, Ernährung und die natürliche wie auch innere Ordnung umfasst. 170 Kurbetriebe, auch für stationäre Kuren, bieten alles rund um Kur und Gesundheit.
Das lebendige Kurstädtchen erlebt man am besten durch einen Rundgang auf Kneipps Spuren: Pfarrhof, Dominikanerinnenkloster, Sebastian-Kneipp-Museum, Badehäuschen, historische Wandelhalle, Kneippianeum, Denkmalplatz, Sebastianeum und Kurhaus mit Kurpark. Eins besonderes Highlight ist ein Besuch der Therme.
