Niveauvoll Tagen und Schlemmen
Vor hundert Jahren, also 1904, begann die Erfolgsgeschichte des „Feyrer“ vis-a-vis vom Bahnhof. Die Anfänge in der „Bahnhofrestauration“ waren bescheiden und einfach. Die drei Gästezimmer hatten weder Heizung noch fließendes Wasser. Der Ofen für den Gastraum stand im Nebenzimmer und auf der Speisekarte ein Tagesgericht. Die Chefin bediente persönlich, oft hungrige Fußballer vom nahe gelegenen Sportplatz. In den 50er Jahren begründete Julie Feyrer den guten Ruf der „Feyrerküche“.Mit Tochter und Hotelfachfrau Margot Kreutle ging es über Jahrzehnte steil aufwärts in der Entwicklung zu einem modernen Hotel-Restaurant zum Tagen und Tafeln. Ihre Söhne Karl-Heinz und Markus prägen inzwischen den Stil des Hauses. Der Werdegang von Küchenmeister Markus Kreutle liest sich wie ein Gourmet-Führer: Sonnenalp, Le Gourmet, Kempinski, Le val d´or und das Aubergine. 1998 war dann die Stabübergabe im „Feyrer“.
Die bekannte Güte der „Feyrerküche“ wurde getoppt. Der Küchenstil änderte sich zum Feinen und bietet gut Bürgerliches auf hohem Niveau. Eine leichte, lustvolle Naturküche mit regionalen Produkten und Zutaten präsentiert sich mit asiatischen Akzenten ohne dabei die Bodenhaftung zu verlieren. Schmackhafte Beispiele sind: Zitronengrasspieß und gebratenes Thunfischfilet in Paprika-Estragonsauce mit Mango-Lauchgemüse, Kartoffel-Kokosmilchsuppe mit Shrimps oder ein Duett von Kaninchen und Kalb in Trüffeljus. Der Feinschmecker kommt hier ins schwärmen. Was begeistert, ist die gelungene Kombination der Aromenvielfalt. Kochen ist für Markus Kreutle kreative Leidenschaft verbunden mit dem Anspruch nur gut zu sein.
Die Gäste können zwischen dem eleganten Restaurant, dem urgemütlichen „Stüble“ oder dem intimen Hotelgarten wählen. Immer wird er von einem freundlichen, engagierten Service umsorgt. Das erweiterte und modernisierte Hotel bietet zudem 50 individuell eingerichtete Komfortzimmer und alle Vorraussetzungen für erfolgreiche Tagungen.
